Über

HonigSpur

 

"...welche Vernunft, welche Kraft, welche unglaubliche Perfektion äußert sich in diesen so kleinen und unscheinbaren Lebewesen!"

 

Plinius der Ältere (23 bis 79 n. Chr.)

Wissenswertes

Eine Königin kann in den Monaten Mai und Juni bis 2000 Eier am Tag legen

 

1500 bis 1800 Eier wiegen soviel wie die Königin

1 Biene fliegt in 2 Minuten 1 km weit

 

1 Biene legt in ihrem Leben etwa 8000 km zurück

Eine Bienenlarve hat nach 6 Tagen ihr Anfangsgewicht auf das 500-fache vermehrt; ein menschliches Baby würde vergleichsweise in 6 Tagen 32 Zentner wiegen

 

Eine Bienenlarve bekommt 2000 Pflegebesuche

1 kg Honig ist die Lebensarbeit von 350 bis 400 Bienen

 

1 Biene müßte für 1 Pfund Honig bis zu 3,5 mal um die Erde fliegen

Hilfreiche Links

Hier ein paar gesammelte , wie wir meinen sehr hilfreiche Links rund ums Thema Imkern und Bienenhaltung...

Über uns

Wie wir zu den Bienen kamen und warum

wir soviel Freude mit ihnen haben...

 

Wir, das sind Tina, Dominic, Emily und Yannic Schiffer.

 

Wir wohnen am südlichen Rande des Naturparks Altmühltal in der Gemeinde Wettstetten.

 

 

AUS AKTUELLEM ANLASS: Ein Bienenschwarm hat so gut wie keine Überlebenschance ohne die Betreuung eines Imkers! Über 90% überleben den ersten Winter nicht! Und das bei zunehmendem Bienensterben! Da kommt es auf die Rettung jedes einzelnen Volkes an!

Deshalb sagen sie uns Bescheid wenn sie einen herrenlosen Bienenschwarm gesichtet haben...wir kümmern uns darum.

 

SCHWARMTELEFON: 0841/390508 oder 0160/5857886

 

Vor einigen Jahren, kamen wir erstmals auf einer Messe mit der Imkerei in Berührung. Dort standen wir für 9 Tage neben dem örtlichen Bienenzuchtverein der seinen Messestand direkt neben uns hatte. In diesen 9 Tagen erfuhren wir so einiges über die Immen, den Honig und die Wichtigkeit der Bienen für eine intakte Natur. Jedoch gab dies noch nicht den Anstoß mit der Imkerei selbst zu beginnen. Doch die Glut war entzündet und sollte noch ein paar Jahre glimmen, bis ich beruflich bedingt auf zwei Imker stieß, die das Feuer nun endgültig entfachten.

Der Familienrat wurde einberufen, der Vermieter über unser Vorhaben informiert, Informationen beim Imkerverein sowie bei anderen Imkern eingeholt und dann war es beschlossene Sache...wir beginnen im Frühjahr 2013 mit der Imkerei!

Bereits ab Juli 2012 besuchten wir die monatlich angebotenen themenbezogene Imkerkurse und wir fuhren für praktische Unterweisungen sogar bis ins Chiemgau. Die Zeit des theoretischen Lernens hatte begonnen und so manches Imkerbuch wurde in der kalten Jahreszeit geradezu verschlungen. Wir konnten es kaum erwarten dass es endlich Frühling wird und wir unsere ersten Völker haben.

Die Frage der Beutenwahl war geklärt und der Platz für die Bienen vorbereitet und so bekamen wir die ersten einzargigen Völker aus dem Donaumoos.

Das kalte und feuchte Frühjahr trug nicht gerade zu einer rasanten Völkerentwicklung bei und so nahmen die beiden Völker nur langsam an Volksstärke zu. Dann endlich wurde es wärmer und beständiger und die Völker saßen schon bald auf 2 Zargen und trugen den ersten Honig ein. Die erste Honigernte war noch verhalten, im Juli konnten wir lediglich 6 Waben von einem Volk entnehmen denn das andere war mittlerweile schon 2x geschwärmt. Die Frühjahrshonigernte schlossen wir somit mit gerade einmal 14 kg goldgelben Honig ab.

Für unsere erste Ernte waren wir damit durchaus zufrieden und die beiden abgeschwärmten Schwärme konnten wir ebenfalls in neue Beuten einschlagen. Somit war die Völkerzahl schon auf 4 angewachsen.

Eines Abends klingelte das Telefon und ein Hausverwaler aus Ingolstadt-Kothau war am Ende der Leitung. Selbstverständlich fuhren Yannic und ich zu seinem Mietshaus um unserem neuen Schwarm ein neues Zuhause zu geben.

Dann kam der August und mit ihm der Melizitosehonig, ein Dreifachzucker der bereits in den Waben kristallisiert und sich fast nicht ernten lässt. Obwohl die Mädels sehr fleißig waren konnten wir aus 19 Waben lediglich 25 kg sehr würzigen dunklen Honig ernten. Die Waben sind nach dem Schleudern noch ½ voll und dienen nächstes Jahr den Ablegern als Futterwaben.

Es war ein sehr ereignisreiches Jahr und wir haben erst einen kleinen Einblick in das Leben und die Organisation des Bien erhalten. Sie überraschen uns jeden Tag aufs neue und wir haben eine Menge Spaß an der Bienenhaltung.

 

 

Bienenprodukte

Die Bienen produzieren unterschiedliche Produkte für verschiedene Zwecke

 

Mit Bienen wird vor allem der Honig als das hochwertige Nahrungsmittel verbunden.

Aber auch Pollen, Bienenbrot, Gelee Royal, Propolis, das Wachs und sogar das Bienengift sind für uns durchaus vorteilhaft.

Aber welchen Nutzen verbindet Bienen mit diesen Produkten?

Der Honig ist der Energielieferant, aufgespalten in Trauben- und Fruchtzucker wird er im Körper zum Einen schnell aufgenommen und bietet zum Anderen langanhaltende Kraftreserven, dabei ist er gut verdaulich und durch seinen geringen Wassergehalt lange Zeit haltbar.

Der Pollen liefert das Eiweis für den Nachwuchs. Aufbereitet durch die Ammenbienen gibt es der Brut die Möglichkeit sich in 21 Tagen von dem gelegten Ei bis zur fertigen Biene zu entwickeln! Der Überschuss wird wie der Honig in den Waben gelagert. Eingestampft und mit Honig konserviert wird der Pollen Bienenbrot genannt.

Ein ganz besonderer Saft ist das Gelee Royal. Bei der Aufzucht der Bienen bringt dieser Futtersaft nicht nur das Wunder der Verwandlung vom normalen Ei zur Königin fertig, sondern beschleunigt die Entwicklung um ganze 5 Tage! Danach entwickelt sich eine Königin in nur 16 Tagen!

Propolis dient der Gesundheit im Bienenvolk. Mit dem Harz der Bäume werden alle Ritzen und Löcher im Stock gestopft. Hinzu kommt die antiseptische Wirkung um bei hoher Temperatur und Luftfeuchte Krankheiten keine Chance zu geben.

Das ist der Baustoff für Kinderstube und Futterlager! Die Baubienen schwitzen kleine Wachschuppen aus und bauen daraus kunstvoll eines der statisch perfektesten gebilde in der Natur!

Der Stich einer Biene ist das letzte Mittel der Verteidigung. Für einbrechende Insekten durchaus tödlich. Für den Menschen lediglich schmerzhaft. Hier gilt natürlich die Einschränkung der Allergie, mit der nicht die folgende Schwellung gemeint ist. Bei einem allergische Schock ist schnelle Hilfe wichtig. Sprechen Sie mit ihrem Arzt, er kann Sie vorbeugend beraten! Auch bei Stichen in den Hals und Rachenraum ist Eile geboten, da eine folgende Schwellung die Atmung behindern, bzw. blockieren kann. In einem solchen Fall suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe auf!

 

Richtig angewendet ist Bienengift für den Menschen durchaus nützlich!